Immobilienpreise in Wiesbaden

Die amtlichen Bodenrichtwerte für Wohnbauland aller 26 Wiesbadener Stadtteile, Stichtag 1. Januar 2026, mit Rang und Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Die Spanne reicht von 459 Euro je Quadratmeter in Mainz-Amöneburg bis 1.503 Euro in Nordost. Eine Einschätzung Ihrer Immobilie ist kostenlos.

Höchster Wert

1.503 €/m²
Nordost

Mittelwert (Median)

922 €/m²
13 Stadtteile darüber, 13 darunter

Niedrigster Wert

459 €/m²
Mainz-Amöneburg

Zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Stadtteil liegt der Faktor 3,3. Bei einem Grundstück von 500 m² macht das allein beim Boden einen Unterschied von rund 522.000 €. Ein Durchschnittswert für „Wiesbaden“ hilft Ihnen deshalb nicht weiter.

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in den Wiesbadener Stadtteilen?

StadtteilRangBodenrichtwertgegenüber 2025
Nordost11.503 €−9,6 %
Sonnenberg21.482 €−8,1 %
Mitte31.382 €−6,8 %
Bierstadt41.124 €−8,7 %
Südost51.117 €−6,2 %
Westend61.007 €−4,5 %
Rheingauviertel71.005 €−3,6 %
Nordenstadt8997 €+0,1 %
Rambach9986 €−2,1 %
Biebrich10937 €−6,2 %
Naurod11933 €−0,4 %
Heßloch12931 €unverändert
Breckenheim13924 €−2,5 %
Delkenheim14920 €unverändert
Kloppenheim15917 €−5,2 %
Dotzheim16915 €−3,4 %
Mainz-Kastel17887 €−3,4 %
Klarenthal18882 €−4,9 %
Schierstein19880 €+2,7 %
Frauenstein20880 €unverändert
Erbenheim21877 €−2,2 %
Auringen22870 €unverändert
Igstadt23850 €−5,6 %
Mainz-Kostheim24839 €−2,2 %
Medenbach25657 €unverändert
Mainz-Amöneburg26459 €unverändert

Gestiegen sind nur zwei: Nordenstadt (+0,1 %) und Schierstein (+2,7 %). Wer dort verkaufen möchte, hat derzeit als Einziger in Wiesbaden Rückenwind.

Woher kommen die Bodenrichtwerte?

Bodenrichtwerte sind keine Schätzung und keine Prognose. Der Gutachterausschuss für Immobilienwerte wertet dafür die Kaufpreissammlung aus — jeden beurkundeten Kaufvertrag im Stadtgebiet, den der Notar melden muss. Aus diesen tatsächlich gezahlten Preisen wird je Lage ein Durchschnittswert für ein fiktives Grundstück in typischem Zuschnitt und typischer Bebaubarkeit abgeleitet.

Ermittelt wird alle zwei Jahre zum Stichtag 1. Januar, veröffentlicht üblicherweise zwischen März und Juni. Die hier gezeigten Werte gelten zum Stichtag 1. Januar 2026.

Was steckt nicht im Bodenrichtwert?

Vier Dinge, die den Preis Ihrer Immobilie mitbestimmen und in keinem Bodenrichtwert enthalten sind:

Häufige Fragen

Was ist ein Bodenrichtwert?

Ein amtlicher Durchschnittswert für den reinen Grund und Boden je Quadratmeter innerhalb einer Lage, ermittelt vom Gutachterausschuss aus tatsächlich beurkundeten Kaufpreisen. Er beschreibt ein unbebautes Grundstück — das Gebäude ist darin nicht enthalten.

Wie rechne ich damit den Wert meines Grundstücks aus?

Bodenrichtwert mal Grundstücksfläche ergibt eine erste Näherung. Bei 500 m² in einer Lage mit 900 €/m² sind das 450.000 €. Abweichungen entstehen durch Zuschnitt, Erschließung, Bebaubarkeit und Rechte Dritter im Grundbuch. Das Gebäude kommt getrennt hinzu.

Warum sind die Werte in Wiesbaden 2026 gefallen?

Gestiegene Finanzierungszinsen haben die Nachfrage gedämpft; das schlägt zeitversetzt auf die beurkundeten Kaufpreise durch, aus denen die Bodenrichtwerte abgeleitet werden. In Wiesbaden sind 18 der 26 Stadtteile gegenüber dem Vorjahr gefallen, sechs unverändert und zwei gestiegen.

Ist der Bodenrichtwert der Preis, den ich bekomme?

Nein. Er ist ein Baustein. Was Sie erzielen, hängt zusätzlich am Gebäude, am Zustand, am Zeitpunkt und daran, wie viele Käufer gerade suchen. Der Verkehrswert nach § 194 BauGB ist der Preis, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu erzielen wäre — der Bodenrichtwert ist eine seiner Grundlagen.

Was ist Ihre Immobilie in Ihrem Stadtteil wert?

Der Bodenrichtwert ist der Anfang. Wir rechnen Gebäude, Zustand und Zuschnitt dazu und nennen Ihnen eine Spanne mit Begründung.

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